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Nutzung

Während der Nutzung entfalten die keramischen Baustoffe ihr volles Potenzial als nachhaltiges Material. Ein Backsteinhaus ist massiv, robust und langlebig. Es überdauert Generationen. 

Auch die Ziegeldächer sind in dieser Hinsicht unschlagbar. Bei der Langlebigkeit von Bedachungen nehmen sie einen Spitzenwert ein. Doch gerade in Zeiten des sich immer stärker bemerkbar machenden Klimawandels wird eine weitere Eigenschaft des gebrannten Tons laufend wichtiger: die Fähigkeit zur Wärmespeicherung. Funktioniert die Fassade als thermischer Speicher, gelangt die eingestrahlte Sonnenwärme phasenverschoben ins Innere. Im Sommer kann diese Wärme in der Nacht über geöffnete Fenster wieder abgeführt werden, in den Übergangsjahreszeiten und vor allem im Winter behält man sie aber gerne im Haus. In allen Jahreszeiten resultiert damit ein deutlicher energetischer Vorteil. Der sommerliche Wärmeschutz wird angesichts länger werdender Wärmephasen zunehmend bedeutsamer. Lässt er sich ohne den Einsatz von Klimaanlagen erzielen, schlägt dies in energetischer Hinsicht stark zu Buche, weil das Kühlen von Wohnräumen viermal mehr Energie verbraucht als das Heizen. Darüber hinaus verkürzen sich im Frühling und Herbst die Heizperioden und auch im Winter trägt die Fassade zur Beheizung bei. Die so erzielte höhere Energieeffizienz ist natürlich auch in finanzieller Hinsicht interessant.

Der diffusionsoffene mineralische Baustoff schafft ausserdem ein gesundes Raumklima, weil seine Kapillarporen die Feuchtigkeit regulieren. Sie nehmen Wasserdampf auf der feuchten Wandseite auf und geben ihn auf der trockenen Seite wieder ab. Diese Eigenschaft erhöht den Wohnkomfort und beugt der Schimmelbildung vor. Der Einsatz von Luftbefeuchtern oder -trocknern erübrigt sich, was die Energieeffizienz eines Mauerwerks um ein Weiteres steigert.

Da auf einer rein mineralischen Grundlage kein organisches Leben gedeiht, bleiben Backsteinfassaden auch ohne den problematischen Einsatz von Fungiziden frei von Schimmel- und Pilzbefall. Damit wäscht der Regen auch keine für Wasserorganismen schädlichen Stoffe aus: Der Gewässerschutz ist gewährleistet.

Haben die langlebigen Tonprodukte doch einmal ihre Lebensdauer erreicht, lassen sie sich problemlos recyceln und fügen sich damit erneut in den Stoffkreislauf ein.

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